KI in der Berufsbildung: Kompetenzzentrum WIRKsam auf BIBB-Konferenz in Bonn vertreten 

Mittwoch, Jan. 28, 2026

Künstliche Intelligenz verändert die Arbeitswelt zunehmend – und stellt damit auch neue Anforderungen an die berufliche Bildung. Wie kann Ausbildung auf diese Entwicklungen reagieren? Und welche Kompetenzen benötigen Beschäftigte künftig in den Betrieben? 

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Bildungskonferenz „Zukunft gestalten: KI in der Berufsbildung“, die das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) am 27. und 28. Januar in Bonn ausrichtete. Mehr als 150 Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und Bildung diskutierten dort aktuelle Herausforderungen, Lösungsansätze und Perspektiven für die berufliche Bildung. 

Das Kompetenzzentrum WIRKsam war in der Session „KI: Betriebliche Kompetenzbedarfe und Zukunftskompetenzen“ vertreten. Projektkoordinatorin Eva Hanau stellte zentrale Ergebnisse aus dem Projekt vor und zeigte anhand konkreter betrieblicher Beispiele, wie KI-Anwendungen in der Produktion Beschäftigte unterstützen können. 

Zwei Anwendungsfälle, die gemeinsam mit den Unternehmen AUNDE Group SE (Mönchengladbach) und der Airconcept GmbH (Zülpich) entwickelt werden, verdeutlichen das Potenzial von KI in der industriellen Praxis: KI-Systeme können dort entlasten, wo Tätigkeiten gesundheitlich belastend sind oder Produktionsprozesse bislang nur schwer steuerbar waren. Dies kann industrielle Tätigkeiten attraktiver machen und eröffnet zugleich neue Chancen für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. 

Gleichzeitig verändern KI-Anwendungen die Kompetenzanforderungen an Beschäftigte. Einzelne Tätigkeiten entfallen, Arbeitsschritte verändern sich und zusätzliche Aufgaben entstehen. Künftig wird es daher zunehmend darauf ankommen, technologisch komplexe Arbeitsmittel sicher zu bedienen sowie Produktionsprozesse auf Basis algorithmischer Empfehlungen zu überwachen und zu steuern. 

Der Beitrag machte deutlich: KI-Kompetenzen gewinnen auch auf dem Shopfloor an Bedeutung und sollten daher stärker in der beruflichen Aus- und Weiterbildung verankert werden. 

Eine vertiefte Analyse findet sich im aktuellen Zeitschriftenbeitrag
„Humanzentrierte KI in der Produktion: Wie KI-Assistenz die Facharbeit verändert“: 

› https://www.bwp-zeitschrift.de/dienst/publikationen/de/20717 

Kontakt für Redaktionen:
WIRKsam – Regionales Kompetenzzentrum der Arbeitsforschung

Panagiota Papastefanis 0241 80-22107 p.papastefanis@wirksam.nrw

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