Flügel-Demonstrator – KI in der Qualitätsprüfung

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Für Führungskräfte und Mitarbeitende | Demonstratoren

Demonstratoren und Human-Machine-Interfaces in der KI-gestützten Arbeitsgestaltung

Im Rahmen des Kompetenzzentrums WIRKsam nehmen Demonstratoren und Human-Machine-Interfaces (HMIs) eine besondere Rolle und Funktion ein. Wo Demonstratoren die Inhalte der Anwendungsfälle mitunter auf ein abstraktes Niveau heben oder von ihnen inspiriert sind, um bewusst unterschiedliche Zielgruppen außerhalb des Kompetenzzentrums zu erreichen, sind HMIs direkt und unmittelbar Teil einiger Anwendungsfälle innerhalb des Kompetenzzentrums.

Wie verändert KI die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine in der Qualitätskontrolle? Am Beispiel eines Fahrzeugheckflügels aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) prüfen Sie per Fingertipp auf Fehler – zunächst allein, dann mit KI-Unterstützung – und erleben unter realem Zeitdruck, wie sich Ihre Prüfung dadurch verändert.

Was Sie erleben:

  • Fehlerprüfung eines Fahrzeugheckflügels per Fingertipp, gedreht von einem Roboterarm
  • Zwei Prüfdurchläufe im direkten Vergleich: ohne und mit KI-Unterstützung
  • Prüfung unter realem Zeitdruck: 90 Sekunden pro Durchlauf

 

Was Sie lernen:

  • Wie eine KI potenzielle Fehlerstellen markiert und wo sie bewusst irrt
  • Warum menschliche Expertise und Verantwortung auch mit KI unverzichtbar bleiben
  • Wie sich Anforderungen, Arbeitsbelastung und Rollen durch den Einsatz von KI verändern

 

Infobox

Industrielles Szenario:

Qualitätsprüfung von Fahrzeugheckflügeln aus CFK in der Produktion

Technologie:

XR-Anwendungen auf Standalone-Headsets des Modells Meta Quest 3, basierend auf Unity und OpenXR

Fachliche Ansprechperson

Urs Riedlinger

Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

Yücel Uzun

Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT

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Einblick in die Anwendung

Vor Ihnen dreht ein Roboterarm einen Fahrzeugheckflügel Stück für Stück, sodass Sie jede Fläche einsehen können. Ihre Aufgabe: Tippen Sie auf jede Stelle, die Ihnen fehlerhaft erscheint. 90 Sekunden bleiben Ihnen dafür – angelehnt an den Takt einer echten Produktionslinie.

Im ersten Durchlauf prüfen Sie ganz allein. Im zweiten unterstützt Sie eine KI: Potenzielle Fehlerstellen werden markiert, bevor Sie selbst tippen. Manche Markierungen bestätigen Ihren Eindruck, andere widersprechen ihm und nicht jede ist korrekt. Am Ende sehen Sie, wie viele Fehler Sie richtig erkannt haben, wie viele Markierungen daneben lagen und wie sich Ihre Trefferquote zwischen beiden Durchläufen verändert hat. So erleben Sie hautnah, wie KI die Qualitätsprüfung unterstützen kann und warum die letzte Entscheidung immer bei Ihnen bleibt.

Anwendungsentwicklung

Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT
Mixed and Augmented Reality Solutions

 

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