KI in der Qualitätskontrolle

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Für Führungskräfte | Schulung

Herausforderungen in der Praxis

In vielen Produktionsbetrieben erfolgt die visuelle Qualitätskontrolle noch manuell oder regelbasiert. Mitarbeitende stoßen dabei an Grenzen, z. B. bei hoher Taktzahl, variierenden Bauteilen oder schwer erkennbaren Fehlern. Klassische Bildverarbeitung ist bei neuen Defekten oder wechselnden Bedingungen (Licht, Perspektive) oft unflexibel. Gleichzeitig fehlen häufig strukturierte Daten, klare Use Cases oder internes KI-Know-how für die Einführung. Aktuelle Entwicklungen wie leistungsfähigere Kamerasysteme, verfügbare KI-Tools und steigender Effizienzdruck machen den Einsatz bildbasierter KI jetzt besonders relevant.

Unser Ansatz

Vom manuellen Prüfen zur KI-gestützten Fehlererkennung in der Produktion

Das Seminar folgt einem praxisorientierten Lernansatz, der Theorie und Anwendung systematisch verknüpft. Teilnehmende erarbeiten zunächst anhand realer Beispiele und interaktiver Übungen ein grundlegendes Verständnis von KI. Darauf aufbauend identifizieren sie eigene Use Cases und bewerten diese strukturiert hinsichtlich Machbarkeit und Nutzen. In praktischen Übungen vergleichen sie anschließend konkrete Umsetzungswege und reflektieren Voraussetzungen sowie Auswirkungen auf Prozesse und Arbeit. So entsteht ein direkter Transfer in den eigenen Betrieb.

Kursdetails auf einen Blick

Format der Schulung

Präsenzveranstaltung

Dauer der Schulung

5-6 Stunden

mögliche Zielgruppen

Verantwortliche Fach- oder Führungskräfte in der Produktionstechnik, im Industrial Engineering, Betriebsleitung, KI-Projektmanagement, KI-Beauftragte

Gruppengröße

5 – 20 Personen

Veranstalter

ifaa

Methodik

Methodische Elemente

 

Ihr Nutzen

Nach der Schulung können Sie ...

  • zentrale KI-Technologien zur kamera- oder sensorgestützten Qualitätskontrolle in der Industrie benennen und Ansätze wie Objekterkennung, Anomalieerkennung und Bildklassifizierung unterscheiden,
  • betriebsspezifische Einsatzmöglichkeiten bewerten,
  • technische Entwicklungsmöglichkeiten identifizieren und Ihre KI-Anwendungen in der Qualitätskontrolle kontinuierlich ausbauen,
  • den Entwicklungspfad Ihrer betrieblichen KI-Anwendung vorausplanen.

 

Fachliche Ansprechperson

Dipl.-Ing. Sebastian Terstegen

ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft

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Schulungsinhalte im Überblick

Das Seminar folgt einem klar strukturierten Vorgehen entlang von fünf Schritten: Es vermittelt Grundlagen zur KI‑Bilderkennung, identifiziert Use Cases, erprobt Standard- und Eigenlösungen, analysiert Daten und Rahmenbedingungen und bewertet Kosten, Nutzen sowie Umsetzungsoptionen.

 

 

MODUL 1:
Grundverständnis zentraler KI-Technologien zur Qualitätskontrolle in der Industrie
  • Impulsvortrag zu KI-Technologien
  • Praxisnahe Übungen
  • Diskussion im Plenum: Erfahrungsaustausch

 

MODUL 2:
Identifizierung und Bewertung betrieblicher Anwendungsfälle
  • Impulsvortrag zu betrieblichen Anwendungsfällen
  • Technikeinsatz und Potenziale im eigenen Betrieb

 

MODUL  3:
Gestaltungsansätze
  • Praktische Erprobung anhand zweier Gestaltungsansätze
  • Einblick in Demonstratoren des Projekts WIRKsam

 

MODUL  4:
Anforderungsanalyse
  • Anforderungen an betriebliche Ausgangsbedingungen
  • Analyse der betriebsspezifischen Einsatzmöglichkeiten

 

MODUL  5:
Arbeitsgestaltung
  • Auswirkungen der KI-Anwendung
  • Kurz- und langfristige Kosten und Nutzen
  • Entwicklungspfad planen
  • Lessons Learned und Erfolgsfaktoren
„Das Seminar hilft dabei, die Potenziale von KI in der bildgestützten Qualitätskontrolle realistisch einzuordnen und konkrete Ansatzpunkte für den eigenen Betrieb zu erkennen.“
Stefan Simon, Leitung IT, Verseidag-Indutex GmbH

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