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Produktionsplanung flexibel anpassen – KI unterstützt Entscheidungen auf dem Shopfloor

prozesse

KI unterstützt kurzfristige Umplanungen in der Produktion

Bei der neusser formblech GmbH wird KI eingesetzt, um die SAP-Produktionsplanung (S4 HANA) auf dem Shopfloor bei Sörungen flexibler und belastbarer zu gestalten. Die auf Erfahrungswerten basierten Tagesentscheidungen werden unterstützt durch eine datenbasierte Bewertung möglicher Planungsoptionen.
Die KI analysiert unterschiedliche Störfaktoren wie Eilaufträge, Materialengpässe oder Ausfälle und simuliert deren Auswirkungen auf Termine und Kapazitäten. Auf dieser Grundlage entstehen konkrete Entscheidungsvorschläge, die Führungskräfte in ihre Planung einbeziehen können. So entwickelt sich die notwendige kurzfristige Umplanung zu einem kollaborativen Prozess, in dem menschliche Erfahrung und algorithmische Analyse gezielt zusammenwirken.

Steckbrief

Branche:

Metallverarbeitung

Anzahl der Mitarbeitenden:

80

Produktart/-palette:

Blechbearbeitung

Standort:

Neuss, Deutschland

Bedarf

Kurzfristige Änderungen in der Produktion erfordern schnelle Umplanungen. Diese basieren häufig auf Entscheidungen erfahrener Mitarbeitender, deren Auswirkungen auf Termine und Kapazitäten nur schwer nachvollziehbar sind.

Umsetzung

Ein KI-System erstellt und bewertet verschiedene Umplanungsoptionen. Es analysiert Störungen im Produktionsprozess und berechnet deren Effekte auf Auslastung, Ressourcen und Liefertermine. Die Ergebnisse werden in einem Dashboard dargestellt.

Nutzen

Die KI ermöglicht fundiertere Entscheidungen in der Produktionsplanung. Planänderungen werden transparenter, Termintreue verbessert und Abhängigkeiten von einzelnen Wissensträgern reduziert.

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Gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen der Fördermaßnahme „Regionale Kompetenzzentren der Arbeitsforschung“ (Förderkennzeichen: 02L19C600ff.) gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt bei der Autorin / beim Autor.
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